BIEGEL Technik

Wärmedämmung und Energieeinsparung

Die meisten Gebäude verlieren durch mangelhafte Dämmung massenhaft Wärme zwischen Keller und Dach. Das lässt sich durch Maßnahmen zur energetischen Modernisierung wie beispielsweise einer fachgerechten Wärmedämmung an Kellerdecken, Dach- oder Dachbodendämmung sowie einer Fassadendämmung ändern. Neue wärmegedämmte Fenster und eine darauf abgestimmte oder neue Heizanlage sind ebenso wichtig. Die Heizkosten können so in vielen Fällen bis zu 80% reduziert werden. Lassen Sie doch einfach mal Ihr Haus durchchecken. Mit Hilfe der EnergiediagnoseEnergieeinsparung und Klimaschutz erhalten Sie eine schnelle Übersicht über den Energiebedarf Ihres Hauses. Und Sie erfahren, mit welchen Maßnahmen sich der Energieverbrauch verringern lässt.

Rechnet sich das?

Eine Wärmedämmung erhöht die Wohnbehaglichkeit! Wände mit Außen- dämmung gleichen die Innenwand­ und Raumlufttemperatur in Ihrem Haus aus: Drinnen ist es überall gleichmäßig angenehm warm, ohne dass die Heizung auf Hochtouren läuft. Eine Wärmedämmung verbessert das Wohnklima! Schimmelpilze und Schwitzwasser haben keine Chance, gedämmte Außenwände verhindern im Winter die Entstehung von Kondenswasser an den Innenwänden und im Sommer das übermäßige Aufheizen der Innenräume. Die Dämmung schützt die Außenwände vor Temperaturunterschieden, d. h. sie sind durchgängig warm, Innenwand­ und Raumluft­temperatur sind gleich und die Frost- grenze liegt im Dämmsystem. So wird die Bausubstanz Ihres Hauses geschützt, weil Schäden und Spannungen verhindert werden. Eine Dämmung steigert den Gebäudewert! Häuser mit niedrigen Heizkosten haben einen höheren Wiederverkaufswert und lassen sich leichter vermieten. Als Einfamilienhaus- besitzer können Sie damit rechnen, dass die eingesparten Heizkosten die energetische Modernisierung langfristig refinanzieren. Als Mehrfamilienhaus- besitzer können Sie Massnahmen zur energetischen Modernisierung derzeit von 11% der kompletten Modernisierung auf die Kaltmiete umlegen. Darüber hinaus sind Modernisierungsmassnahmen von der Steuer absetzbar.

Übrigens: In vielen Städten werden Sie bei der energetischen Modernisierung finanziell unterstützt. Informieren Sie sich bei uns über die Fördergelder von Bund, Land und Ihrer Stadt.

Mein Haus hat dicke Wände ist Wärmedämmung trotzdem nötig?

Dicke Wände allein sagen leider gar nichts darüber aus, wie gut Ihr Haus gedämmt ist. Entscheidend ist die Wärmeleitfähigkeit des Baustoffes Ihrer Wand. Ein Vollziegelmauerwerk ist in der Regel sehr dick, leitet aber die Wärme von innen leider schnell nach aussen. Die Folge ist unnötiger Wärmeverlust. dämmen Sie Ihr Haus und nutzen Sie das Mauerwerk als Wärmespeicher.

Wie kann ich die Mieter am besten einbeziehen?

Gehen Sie gezielt an das Thema energetische Modernisierung heran. Sprechen Sie mit Ihren Mietern. Streichen Sie die Vorteile der jeweiligen Massnahme heraus, wie zum Beispiel mehr Wohnkomfort, besseres Raumklima, weniger Heizkosten, schönere Aussenwirkung des Hauses. Bereiten Sie Ihre Mieter aber auch auf eine eventuelle Erhöhung der Kaltmiete vor.

Welche Methoden zur Wanddämmung sind sinnvoll?

Ein Vollwärmeschutz ist besonders dann sinnvoll auf Putzfassaden, wenn die Wand ohnehin neu verputzt werden sollen. Die Dämmstoffplatten werden nach einer gründlichen Untergrundvorbereitung direkt auf den Putz geklebt und gedübelt. Durch die Fassadendämmung werden Wärmebrücken beseitigt, z.B. an Ecken, Ercker und Fensterleibungen an der Aussenwand. Eine Innendämmung ist sinnvoll, wenn die Fassade von aussen nicht gedämmt werden kann wie beim Denkmalschutz. Die Innendämmung kann jederzeit gemacht werden. Sie lässt sich auch raum- oder etagenweise durchführen.

Kann ich mein Haus energetisch modernisieren trotz Denkmalschutz?

Denkmal- oder Ensembleschutz schließt Wärmedämmmassnahmen keineswegs aus. Bestimmte Vorschriften müssen natürlich beachtet werden. Eine Abstimmung mit dem Denkmalschutz beziehungsweise mit der Bauaufsichtsbehörde ist in jedem Falle erforderlich. Beim Ensembleschutz (liegt vorwiegend vor) muss das äusseres Erscheinungsbild gewahrt werden, ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Beim Denkmalschutz ist die Innendämmung zumeist zulässig, wenn keine schützenswerten Inneneinrichtungen beeinträchtigt werden. Verputzte Fassaden (Innenhöfe) dürfen meist von aussen gedämmt werden. Auch denkmalgeschützte Gebäude haben meist eine nicht ornamentierte Rückseite, die mit einer Thermohaut überzogen werden kann. Bei ornamentierten Fassaden kann generell von innen gedämmt werden. Bei verputzten Fassaden mit Ornamenten ist eine Dämmung der Aussenwand mit Dämmstoff und nachgebildeten Ornamenten möglich. Die Dachform des Gebäudes muss bleiben. Eine Dämmung ist beim Dach oder bei der obersten Geschossdecke aber gut möglich. Die Art der Kellerdämmung ist in der Regel egal. Dämmung und Denkmalschutz schliessen sich also nicht aus.

Um fachgerecht zu dämmen, ist jedoch auch fundiertes Know-how dringend erforderlich. Welche der vielen Dämm-Materialien sind an Ihrer Objekt an der Fassade, Dach oder Kellerdecke wie und wo geeignet?  Welche Heizung oder welche Fenster sollten eingebaut werden. Was sind die häufigsten Fehlerquellen bei der Verarbeitung und wie werden sie von uns vermieden.

Auf alle diese vielseitigen Themen haben wir uns zusammen mit unserem Fachpersonal spezialisiert und ständig weitergebildet, im Dienste unserer vielen Kunden.

Informieren Sie sich noch heute unverbindlich und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns. Gerne erstellen wir auch für Sie ein kostenloses Angebot. Sie erreichen uns in Stuttgart unter der Rufnummer 0711-520895-30 oder über unser Kontakformular